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Montag, 29.10.2007, 10:53

Web-Werbung mit schlechten Vertrauenswerten in Europa

Von: dp

Europas Verbraucher sind Werbung gegenüber generell eher misstrauisch eingestellt. Bei Online-Werbung ist das Vertrauen am geringsten.Deutsche trauen der Werbung nicht. Deutsche Verbraucher sind Werbung gegenüber extrem misstrauisch. In einem Vergleich von Konsumentenmeinungen in 47 Ländern belegten die Deutschen im Vertrauensranking Platz 44 von 47.
Am meisten vertrauen die Deutschen der Mund-zu-Mund-Propaganda. Hier liegt der Anteil derer, die den Aussagen unabhängiger Dritter Glauben schenken, bei 62 Prozent. Auf ganz schlechte Werte kommen Suchmaschinenmarketing und Online-Banner.  Ihnen wird in Europa am wenigsten getraut.      (Meldung gekürzt)

Wir sehen, dass die Werbung ein schwieriges und zum Teil auch undankbares Geschäft ist. Aber ziehen wir die Sache einmal anders auf. Was ist Werbung denn eigentlich?
Werbung dient der gezielten und bewussten Beeinflussung des Menschen zu meist kommerziellen Zwecken. Der Werbende spricht Bedürfnisse  teils durch emotionale, teils informierende Werbebotschaften zum Zweck der Handlungsmotivation an. Werbung appelliert zum Handeln…

Nach unbestätigten Meldungen „erleiden“ wir täglich über 3000 Werbebotschaften im Radio, Fernsehen, auf Plakaten, Landkarten, Kraftfahrzeugen und Zeitungen. Kein Blick, in welche Richtung auch immer - irgend eine Werbebotschaft erreicht uns überall….

Diese zufälligen und willkürlichen Werbeeindrücke lassen den Menschen aber auch abstumpfen.
Er blendet diese Bilder dann einfach aus…

Und doch gibt es Momente, wo der Mensch sich nach Werbung sehnt, wo er bewusst nach Werbung sucht:
Wenn er Urlaub machen will, ein neues Auto braucht, wenn er den alten Fernseher gegen einen Flachbildschirm tauschen will, wenn er sein Bad sanieren lassen möchte, wenn die Abflussleitung verstopft ist, oder  wenn er sich eine Sauna kaufen will…

Hier nützt die auffällige, aber zufällige Werbebotschaft nicht viel. Hier will der Mensch jetzt Geld ausgeben, hier sucht er jetzt und da, wo es am erfolgreichsten und sinnvollsten ist.

Und genau jetzt greift er zu den Verzeichnismedien. Egal ob Print oder Internet. Nun agiert er selber und sucht sich den Partner für seinen Kaufwunsch aus. Egal ob Ware oder Dienstleistung, wer nach den Verzeichnismedien greift, der wird ein Kunde !!

Am beliebtesten mit z.Zt. 50 Mio Seitenabrufen (PIs) im Monat für die Suche nach Produkten und Dienstleistungen ist dies die Findemaschine GelbeSeiten.de

(soweit der Kollege Peter Stöcken)

Top-Infoquelle

Die obige Grafik (erstellt durch Ipsos) zeigt, wie in Deutschland nach Produkten und Dienstleistungen im Vergleich z.B. zu den Suchmaschinen gesucht wird. Die Printausgaben unserer Gelben Seiten und die Findemaschine www.gelbeseiten.de spielen dabei die wichtigste Rolle.
Seekport (http://www.seekport.de) hat vor einiger Zeit einmal detaillierter ermitteln lassen, was störend auf den Suchmaschinen wirkt.
Knapp 60% der deutschen Internet-User beklagen den Info-Müll in Suchmaschinen und fühlen sich dadurch gestört. Forsa hat dies für Seekport festgestellt bei einer repräsentativen Umfrage unter 520 Usern.
Fast jeder 3. Befragte gab an, dass er unter den angezeigten Treffern sehr häufig Links zu Seiten gefunden habe, die nicht die gesuchten Informationen enthielten. In einem Großteil der aufgelisteten Suchmaschinen-Ergebnisse hätten sich sogar lediglich Hinweise auf Internet-Auktionen oder Verkaufsangebote befunden.
Mehr als 30% der Befragten gaben zu Protokoll, sie würden den störenden Info-Müll nur ab und zu in ihren Suchmaschinenlisten finden.
Am meisten ärgern sich die Befragten demnach über Dialer und ungewollte pornografische Inhalte (je 72%), gefolgt von menschenverachtenden Inhalten (65%) und Verkaufshinweisen zu Auktionen (64%). 62% der Befragten gaben ausserdem jugendgefährdende Inhalte als grösstes Ärgernis an. Und mehr als jeder Zweite ärgert sich bei der Suche über Hinweise zu Internetshops (56%).
Die schlechte Qualität der Suchergebnisse führte bislang dazu, dass nahezu jeder Zweite (48%) "fast jedes Mal" oder "gelegentlich" die Suche entnervt abgebrochen hat.
Wenn es also um die Suche nach Produkten und Dienstleistungen geht nehmen mehr und mehr Nutzer das Angebot über www.gelbeseiten.de z.B. an. Dieses Portal ist das aktuellste, hier findet man also keine ungültigen Adressen und Telefonnummern. Störender Info-Müll ist nicht vorhanden, schon der erste Treffer zeigt tatsächlich einen Anbieter für ein Suchwort. Und dies mit einer echten Umgebungssuche. Suche ich einen Anbieter aus Hamburg und Umgebung wird mir auch ein Anbieter aus Pinneberg oder Buchholz in der Nordheide gezeigt.
Ein hochinteressantes Portal also, oder?

 

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